Die Stellung eines Buches auf dem Markt sagt nicht notwendig etwas über seine Qualität aus. Oft werden Bücher mit wichtigen Inhalten nicht publiziert, weil der Titel für den Verlag unrentabel wäre. In der Folge bleiben singuläre Arbeiten mit geringen Verkaufschancen unbekannt und damit wichtige Informationen potentiellen Verwertern vorenthalten.
Für uns ist daher nicht der größtmögliche Erfolg eines Buches das entscheidende Kriterium zur Aufnahme in unser Verlagsprogramm, sondern die Qualität des Werkes an sich. Gerade Werke, die für gewöhnlich gar nicht oder nur vereinzelt publiziert würden, sind dabei für uns interessant.
Der ideelle - also zeitlich und räumlich unbegrenzte - Wert eines Buches richtet sich ganz nach seiner inhaltlichen Qualität; der materielle Wert ist neben der Verarbeitungsqualität im wesentlichen von der Größe der Auflage abhängig, mit der es publiziert wird. Unsere Herstellungsstrategien ermöglichen die Produktion von Kleinstauflagen, d.h. jeder Titel wird zunächst in der Auflagenhöhe hergestellt, die sich auch sicher verkauft. Das garantiert Kostendeckung und - im ungünstigten Fall einen nur marginalen - Gewinn; weiterhin aber die generelle Verfügbarkeit vieler Titel, die normalerweise überhaupt nicht zu bekommen wären.
Dieses Schema führt mit der Zeit zu einem breit gefächerten Programm von Büchern aus allen Bereichen der Naturwissenschaft und Technik. Allerdings hat diese Strategie auch ihre üblichen Grenzen, die wir ganz konservativ einhalten: Die Absetzbarkeit auch einer Kleinstauflage und die Qualität des Inhalts des fraglichen Buches bleiben die Hauptkriterien für seine Publikation.
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